Presse

Süddeutsche Zeitung

30. September 2018, 22:03 Uhr

Wahlkampf 20 Bewerber wollen in den Bezirkstag

Zwölf Direktkandidaten aus dem Landkreis Erding kämpfen um ein Mandat. Acht weitere hoffen auf den Einzug über die Listen. Taufkirchens Bürgermeister Franz Hofstetter (CSU) ist der einzige, der das Amt bereits innehatte.

Von Korbinian Hartmann

 

Nicht nur über die neue Zusammensetzung des Bayerischen Landtags entscheiden die Bürger im Freistaat am 14. Oktober. In den sieben Regierungsbezirken wird zugleich ein neuer Bezirkstag gewählt. Im Landkreis Erding gehen dafür zwölf Kandidaten als Direktbewerber an den Start, acht weitere hoffen auf einen Einzug über die Bezirkslisten.

Zu den neun Parteien und Wählergruppen, die 2013 angetreten waren, gesellen sich heuer fünf weitere Konkurrenten: Neben der AfD schicken 2018 auch erstmals die Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative („Die Partei“), die Freie Liste Oberbayern (FLO), die liberal-konservativen Reformer sowie die Tierschutzpartei Kandidaten für den Bezirkstag ins Rennen. Obwohl es dort keine Fünfprozenthürde gibt, dürfen aber nicht alle Parteien automatisch mit einem Einzug rechnen. Rechnerisch seien für einen der 61 Sitze etwa 1,6 bis 1,7 Prozent der Stimmen nötig, wie auf der Homepage des Bezirkstags vorgerechnet wird.

Der Landkreis Erding stellte in der vergangenen Legislaturperiode zwei Bezirksräte, die bei der Wahl zum 16. Bezirkstag beide erneut antreten. Hubert Dorn von der Bayernpartei geht allerdings nicht mehr in Erding an den Start, sondern in Freising. Franz Hofstetter (CSU), Bürgermeister in Taufkirchen, ist daher der einzige Bewerber aus dem Stimmkreis, der bereits in den vergangenen fünf Jahren das Amt eines Bezirksrats innehatte. Neben ihm kandidieren weitere elf Bewerber aus dem Landkreis für ein Direktmandat, einige von ihnen sind bereits als Kreisrat tätig.

Am 14. Oktober wird nicht nur der Landtag neugewählt, sondern in den sieben Regierungsbezirken Bayerns auch ein neuer Bezirkstag. (Foto: Günther Reger)

Der Grüne Stephan Glaubitz ist dort erster Stellvertreter im Jugendhilfeausschuss. Ulla Dieckmann (SPD), zweite Bürgermeisterin in Wörth, ist in den Ausschüssen für Struktur und Energie, Bildung und Kultur sowie Bauen und Energie vertreten. Zweite Stellvertreterin in den beiden letztgenannten Ausschüsse ist Maria Grasser von den Freien Wählern, die sich ihr Amt im Bereich Bildung und Kultur mit Rainer Forster teilt, dem Kandidaten er Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP).

Erfahrung als Gemeinderat sammelte bereits Martin Jell, der für die Wählergruppe FLO antritt. Ohne Erfahrung in politischen Ämtern, dafür aber als stellvertretender Kreisvorsitzender der FDP zieht Arndt Scheffler in den Wahlkampf. Mit den gleichen Voraussetzungen tritt auch Johann Wagner (Bayernpartei) an. Kalle Oefele, Student aus Dorfen, bekleidet das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden im Ortsverband der „Partei“. Weitere Kandidaten für Direktmandate sind die Rentnerin Herta Hertel-Stockinger (Die Linke) aus Erding, die Sekretärin Michaela Wiedemann (Piraten) aus Isen sowie Peter Junker (AfD), Fachberater für Finanzdienstleistungen aus Finsing.

Neben den zwölf Direktkandidaten treten im Landkreis Erding außerdem acht Wahlkreisbewerber an. Unter den politisch Erfahrenen sind Gerlinde Sigl (CSU), Bürgermeisterin von Lengdorf, sowie Manfred Ranft (Freie Wähler), Wartenberger Bürgermeister.

Für die FLO gehen zudem Johann Egger aus Erding, Stadtrat und Bürgermeisterkandidat von 2014, sowie der Taufkirchener Gemeinderat Josef Fanger an den Start. Für die Bayernpartei tritt ihr Kreisverbandsvorsitzender Andreas Zimmer an, für die FDP Rosemarie Neumeier, Mitglied im Kreisvorstand. Weitere Bewerber sind die Hebamme Marlene Rachl (ÖDP) aus Taufkirchen sowie Oliver Pyttlik („Die Partei“), Geschäftsführer von North Data in Schwaig.

Am 6. November treten die neu gewählten Bezirksräte dann das erste Mal zusammen. Als dritte Instanz der kommunalen Selbstverwaltung in Bayern steht der Bezirkstag über den Gemeinden und den Landkreisen und ist daher unter anderem für Aufgaben in den Bereichen Soziales, Gesundheit, Umwelt und Bildung zuständig. Zu verwechseln ist der Bezirkstag jedoch nicht mit der Regierung von Oberbayern, der staatlichen Verwaltungsbehörde des Bezirks.


Süddeutsche Zeitung

28. September 2018, 21:54 Uhr

Weitere politische Wettbewerber

Kandidaten

 

Zudem treten zur Landtagswahl 2018 als Direktkandidaten im Stimmkreis 116 (Erding) an: Andreas Zimmer (Bayernpartei), Stephan Treffler (ÖDP), Stefan Lorenz (Piratenpartei), Markus Kuliberda (Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative – Die Partei) und Markus Krätschmer (Partei für Veränderung, Vegetarier und Veganger – V-Partei³).

Auf den Listen für die Zweitstimme im Stimmkreis sind zudem aus dem Landkreis vertreten: Thomas Schreder (CSU/Platz 18), Benedikt Hoigt (Freie Wähler/36), Helga Stieglmeier (Grüne/29), Herta Hertel-Stockinger (Linke/35), Wolfgang Reiter (ÖDP/48) und Oliver Pyttlik (Die Partei/8).


Erdinger Anzeiger

Diskussion unter dem Kreuz: Auch die Gäste der Podiumsdiskussion hatten das Wort. Sie fand im Rahmen der Herbst-Vollversammlung des Kreiskatholikenrates Erding statt. © Anne Huber

Diskussion der Landtagskandidaten beim Kreiskatholikenrat Erding

Wohnungsnot: Auch die Kirche kann helfen

Vom Arbeitsverbot für Flüchtlinge bis zur Wohnungsnot: Mehrere aktuelle Problemfelder aus den Bereichen Gesellschaft, Soziales und Umwelt wurden bei einer Veranstaltung des Kreiskatholikenrats diskutiert.

Isen – Unter dem Titel „Das Kreuz mit der Wahl“ hatte der Kreiskatholikenrat ins Isener Pfarrheim zur Diskussion eingeladen. Dabei hatten nicht nur die Landtagskandidaten Gertrud Eichnger (SPD), Rainer Mehringer (Freie Wähler), Ulli Frank-Mayer (Grüne) und Ulrike Scharf (CSU) Gelegenheit, sich zu positionieren. Auch das Publikum kam zu Wort. Moderiert wurde der Abend von Martin Schneider von der Erzdiözese München und Freising.

„Für welche Werte und Überzeugungen stehen Sie, für welche Gesetzesvorlagen würden Sie sich in der nächsten Legislaturperiode einsetzen“, lauteten die Einstiegsfragen an die Kandidaten. Für Eichinger fiel die Wahl auf den Einsatz für die Schwachen der Gesellschaft, die bessere Unterstützung pflegender Angehöriger und den Stopp des Pflegenotstands in bayerischen Krankenhäusern.

Die Grünen-Kandidatin Frank-Mayer fand ihre Position in der Umwelt-Enzyklika von Papst Franziskus „eins zu eins wiedergegeben“. Da Deutschland bei den Klimazielen hinterherhinke, würde sie sich für einen Gesetzentwurf zum Klimaschutz für Bayern stark machen. Den Kampf gegen die Wohnungsnot hat sich der Freie Wähler Mehringer auf die Fahnen geschrieben. Man müsse sicherstellen, dass jedem Menschen Obdach gewährt wird. Nichts Geringeres als die Vereinigung von Ökonomie und Ökologie hat sich Scharf vorgenommen. Stark machen würde sie sich für einen dritten Nationalpark in Bayern.

Zur Wohnungsnot befragte auch Barbara Gaab von der Caritas die Teilnehmer auf dem Podium. Besseres Wohnraummanagement schwebte Mehringer vor. Alten Menschen müsse der Umzug in kleine Wohnungen oder generationenübergreifendes Wohnen ermöglicht werden. „Der Staat soll sich mehr in den Wohnungsmarkt einmischen“, forderte Eichinger neue Programme für Sozialwohnungen. Dagegen sah Scharf den Staat mit Eigenheimzulage und Baukindergeld auf dem richtigen Weg. An die Verantwortung der Kirchen appellierte Frank-Mayer bei der christlichen Veranstaltung: „Auch die Kirche hat Grundstücke.“

Gast und Landtagskandidat für die Bayernpartei Andreas Zimmer verblüffte die Politiker mit dem Vorschlag, öffentliche Parkplätze mit Stelzenbauten zu überbauen. Die Frage von Jugendseelsorgerin Eva-Maria Widl nach den Vorstellungen zur Integration jugendlicher Migranten wurde von Maria Brand mit dem Hinweis auf Berufs- und Ausbildungsverbote im Landkreis konkretisiert. „Wir haben im Landkreis über zwei Millionen Euro Unkosten, weil Asylsuchende nicht arbeiten dürfen“, sagte sie.

Frank-Mayer sah die Ursache der fehlenden Arbeitsbewilligungen bei Landrat Martin Bayerstorfer (CSU). „Das ist die Politik. Das sind nicht die Leute, die sagen, wir brauchen keine Ausländer“, sagte sie. „Jeder in dieser Gesellschaft“, sollte arbeiten, war die Überzeugung von Mehringer. Eine schnellere Bearbeitung der Asylanträge versprach sich Scharf von den sogenannten Ankerzentren. Auf die Frage, warum die Asylbewerber im Landkreis nicht arbeiten dürfen, gab sie keine Antwort.

Weitere Themen der zweistündigen Diskussion waren Er

wachsenenbildung und Artenschutz. Spannend wäre gewesen zu erfahren, wie viele Besucher durch die Diskussion ihre Meinung zu den Politikern geändert haben. Die Zuschauer hatten gleich nach den Anfangsstatements ihr Veto für sie abgeben dürfen. Eine Schlussabstimmung blieb jedoch aus.


Intiligenzblatt

„Ein Windpark mitten im geschützten Wald ist verantwortungslos.“

Markus Ehorn (r.) und Andreas Zimmer© Markus Ehorn

Überparteiliche Zusammenarbeit steht in Zukunft auf dem Plan.

Erding – Vor kurzem traf sich der Ebersberger Landtagskandidat der Freien Wähler, Markus Ehorn mit Andreas Zimmer, Landtagskandidat der Bayernpartei im Stimmkreis Erding. Beide verbindet, dass sie jeweils stellvertretender Landesvorsitzender der entsprechend Nachwuchsorganisation sind. Beide diskutierten unter anderem über den geplanten Windpark im Ebersberger Forst.

Ehorn stellte klar, dass er die Planungen äußerst kritisch sehe. „Einen unter Schutz gestellten Wald darf man nicht leichtfertig zugunsten einer Windkraftanlage schädigen.“ Ähnlich sieht es auch der Erdinger Andreas Zimmer: „Ein Windpark mitten im geschützten Wald ist verantwortungslos.“

Beide Landtagskandidaten vereinbarten für die Zukunft weitere überparteiliche Zusammenarbeit. Nach der Landtagswahl wollen die beiden Landesvorsitzenden Ehorn und Zimmer einen landkreisübergreifenden Stammtisch der politischen Nachwuchsorganisationen organisieren.


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Dachau/ Podiumsdiskussion

Heimat ist ein Gefühl

Andeas Zimmer, Lucia Tröger, Julia Grote, Markus Erhorn, Sebastian Leiß (von links vorne), Edgar Forster und Robert Gasteiger (von links, hinten) diskutierten über Heimat.© Graf

Dachau – Dachauer Kreisverband des Bayernbundes lud zur Diskussion über Heimat ein.

Das Gespräch mit dem Thema „Heimat 2.0“ sollte den Begriff aus Sicht der jungen Generation erläutern. Der Kreisverband des Dachauer Bayernbundes hatte im Zieglerbräu zur Diskussion geladen. Auf dem Podium saßen Landtagskandidaten Andreas Zimmer (Bayernpartei) und Markus Erhorn (Freie Wähler), Bezirkstagskandidatin Julia Grote (CSU) sowie Bezirkstagskandidat Sebastian Leiß (FLO). Dachaus Brauchtumsreferent Robert Gasteiger begleitete den Abend musikalisch mit seiner Zither. Lucia Tröger, ehemalige Sprecherin des Dachauer Jugendrats, moderierte. Inhaltlich lagen die Kandidaten nahe beisammen. Alle fühlten sich mit ihrer Heimat verwurzelt, betonten aber immer auch das Kosmopolitische, das sie durch Reisen oder einen mulitikulturellen Freundeskreis erfahren haben.Nur kurz kam zur Sprache, was Heimat bedroht, wie Flächenfraß und Zuwanderung. „Heimat ist ein Gefühl, das oft vom Besitz abhängt“, sagte Alois Haas, Zweitstimmenkandidat für die Landtagswahl, „es ist wichtig, dass Traditionen erhalten bleiben und Gülle nicht an Kirchweih ausgefahren wird.“


Welt

Die Direktwahlkandidaten im Wahlkreis 116 – Erding

| Lesedauer: 2 Minuten

Sie wissen noch nicht, wen Sie bei der Landtagswahl in Bayern 2018 wählen wollen? Wir zeigen Ihnen alle Kandidaten für die Erststimme im Wahlkreis Erding und ihre Positionen.

Wenn in Bayern bei der Landtagswahl abgestimmt wird, setzt jeder Wähler zwei Kreuze auf dem Wahlzettel: Die Erststimme für den Direktkandidaten und die Zweitstimme für Sitzanteile der favorisierten Partei im späteren Landtag. Mit der Erststimme entscheiden Wähler, welche Person aus ihrem Wahlkreis diesen als Abgeordneter im Parlament vertreten soll.

Der bayerische Landtag hat 180 Sitze. 91 von ihnen erhalten die Sieger der 91 Stimmkreise. Für die weitere Sitzverteilung im Landtag werden – eine Besonderheit in Bayern – Erst- und Zweitstimmen zusammengezählt und nach dem Grundsatz der Verhältniswahl in Mandate umgerechnet. Anders als bei der Bundestagswahl entscheidet also bei der Landtagswahl in Bayern auch die Erststimme maßgeblich über die Sitzverteilung mit.

Der Wahlkreis Erding umfasst unter anderem folgende Städte und Gemeinden: Erding, Dorfen, Oberding, Taufkirchen und Wörth.

Landtagswahl 2018 – Welcher Direktkandidat vertritt Ihre Interessen am besten?

Bei der Landtagswahl 2018 in Bayern im Wahlkreis 116 – Erding treten diese Direktkandidaten an:

  • CSU: Ulrike Scharf
  • SPD: Gertrud Eichinger
  • Freie Wähler: Rainer Mehringer
  • Grüne: Ulli Frank-Mayer
  • Die Linke: Walter Koppe
  • FDP: Christian Kern
  • AfD: Martin Huber
  • Bayernpartei: Andreas Zimmer
  • V-Partei³: Markus Krätscher
  • Piraten: Stefan Lorenz

Erdinger Anzeiger

Da wollen sie alle rein: der Bayerische Landtag, hier ein Blick in den Plenarsaal.© Peter Kneffel/dpa

Landtags- und Bezirkstagswahl am 14. Oktober 

Politneulinge und Wiederholungstäter

39 Kandidaten aus dem Landkreis Erding treten am 14. Oktober bei der Land- und Bezirkstagswahl an, die Hälfte davon als Direktbewerber, die anderen auf den Parteilisten. Kurios: Zwei wollen es gleich zweimal wissen. Ulrike Scharf und Franz Hofstetter dürften ihre Ämter behalten.

Die Parteien im Landkreis Erding, Stimmkreis 116, gehen in der Regel mit zwei Bewerbern ins Rennen – einem Erststimmen- und einem Zweitstimmen-, dem Listenkandidaten. Denn am 14. Oktober hat der Wähler zweimal zwei Stimmen. Im Landtag sind 180 Sitze zu vergeben. 91 davon erhalten die direkt gewählten Politiker, 31 davon aus Oberbayern. Deshalb gilt es als sicher, dass Ex-Umweltministerin Ulrike Scharf (CSU) auch dem neuen Landtag angehören wird. Mit der Zweitstimme wird ein Bewerber auf der Wahlkreisliste gewählt. Es ist also nicht wie im Bund ausschließlich eine Parteistimme.

Hier die Kandidaten für den Landtag: Die CSU geht mit Scharf und Kreisjagdverbandschef Thomas Schreder auf der Liste ins Rennen. Wegen des prognostizierten historisch schlechten Wahlergebnisses der CSU hat der Erdinger aber nur theoretische Chancen.

Die Erdinger SPD tritt nur mit einer Direktkandidatin an: Dritte Landrätin Gertrud Eichinger (Finsing). Auch die AfD, die bei der Bundestagswahl vor einem Jahr im Kreis Erding als zweitbeste Partei bei den Zweitstimmen abgeschnitten hat, vertraut nur auf einen Direktbewerber: Republikaner-Überläufer Martin Huber aus Taufkirchen.

Die Grünen haben Ulli Frank-Mayer (Dorfen) und Helga Stieglmeier (Erding) nominiert, die Freien Wähler Rainer Mehringer und Benedikt Hoigt (beide Erding), die FDP Christian Korn und Josef Samitz (beide Wartenberg), die Linke Walter Koppe und Herta Hertel-Stockinger (beide Erding).

Die Bayernpartei setzt auf Andreas Zimmer aus Inning, die ÖDP auf Stephan Treffler und Wolfgang Reiter, beide aus Erding, die Piratenpartei auf den Erdinger Stadtrat Stefan Lorenz. „Die Partei“, die zuletzt mit Spaß- und Anti-Rechts-Aktionen vor allem in Dorfen aufgefallen ist, hat Markus Kuliberda aus Erding und Oliver Pyttlik aus Oberding nominiert. Die neue Partei V3 der Vegetarier und Veganer setzt auf Markus Krätschmer.

Dies sind die Kandidaten für den Bezirkstag: Die CSU geht mit dem Taufkirchener Bürgermeister Franz Hofstetter und seiner Lengdorfer Amtskollegin Gerlinde Sigl ins Rennen. Für Hofstetter wäre es die dritte Amtszeit. Die SPD hat nur eine Direktbewerberin: Wörths Zweite Bürgermeisterin Ulla Dieckmann. Die Freien Wähler setzen auf Maria Grasser aus Isen als Direktbewerberin und den Wartenberger Rathauschef Manfred Ranft auf der Liste. Die Grünen sind mit Stephan Glaubitz (Walpertskirchen) und Kreisrat Christoph Sticha vertreten. Für die AfD soll Peter Junker aus Eicherloh in den Bezirkstag einziehen.

Die FDP tritt mit Arndt Schäffler (Dorfen) und Rosmarie Neumeier aus Wartenberg an, die Linkspartei mit Herta Hertel-Stockinger aus Erding, die Bayernpartei mit Johann Wagner aus Dorfen und die ÖDP mit dem politisch umtriebigen Rainer Forster aus Kirchberg sowie Marlene Rachl aus Taufkirchen.

Die Piraten haben Michaela Wiedemann aus Isen nominiert, die Freie Liste Oberbayern (FLO) verfügt mit Martin Jell aus Isen (Direktkandidat), Hans Egger aus Erding und Josef Fanger aus Taufkirchen gleich über drei Kandidaten. „Die Partei“ setzt auf Kalle Oefele (Dorfen) und Oliver Pyttlik (Oberding).

Zwei Besonderheiten fallen auf: Herta Hertel-Stockinger und Oliver Pyttlik bewerben sich sowohl um ein Landtags- als auch um ein Bezirkstagsmandat. Reelle Chancen hat freilich keiner der beiden. Und: Zwei Bewerber haben im Stimmkreis Erding nur ihren Zweitwohnsitz: Christoph Sticha ist in München gemeldet, Markus Krätschmer in Poing. Das Wahlrecht erlaubt dies jedoch.

Nicht zum ersten Mal kandidieren für den Landtag neben Ulrike Scharf (CSU) auch Rainer Mehringer (FW), Stephan Treffler (ÖDP) und Walter Koppe (die Linke). AfD-Bewerber Martin Huber hatte 2013 noch für die Republikaner um die Gunst der Wähler gekämpft.

Vor fünf Jahren hat die CSU 52,57 Prozent der Zweitstimmen geholt, die SPD 17,53, die Freien Wähler 8,23 und die Grünen 8,03 Prozent. Ob die CSU in Erding die absolute Mehrheit hält? Rund 100 000 Bürger sind wahlberechtigt.

Erding – Die erste Entscheidung dieser Wahl ist bereits gefallen: Die Regierung von Oberbayern hat bekannt gegeben, welche Parteien am Sonntag, 14. Oktober, zugelassen sind. An der Landtagswahl nehmen 17 Parteien teil, an der Bezirkstagswahl 14 – von AfD bis Tierschutzpartei. Ab Samstag, 1. September, darf in den meisten Gemeinden, darunter in der Stadt Erding, plakatiert werden – sechs Wochen vor dem Urnengang. Wenig später können sich die Bürger bereits die Briefwahlunterlagen zusenden lassen.


http://www.ed-live.de

23.07.2018 – Erding

Bild: Archiv – rossamedia

Die Bayernpartei zieht eine positive Halbjahresbilanz: Die Mitgliederzahl steigt konstant und auch die Umfragewerte stimmen optimistisch, heißt es aus der Münchner Parteizentrale. Nun ist es daran, den Erdinger Kreisverband wieder zu seiner alten Stärke zurückzuführen und die Politik im Landkreis mit einer jungen und aktiven Mannschaft positiv zu beeinflussen.
Andreas Zimmer, Kreisverbandsvorsitzender und Landtagsdirektkandidat in Erding, meint dazu: „Die positiven Rückmeldungen zumeist von jungen Menschen an den Infoständen sind überwältigend. Leider ist die Bereitschaft für ein aktives Parteiengagement bei vielen Jungen noch nicht so stark ausgeprägt. Hier wünsche ich mir mehr Verantwortungsbewusstsein und Mut, sich für den Landkreis Erding und seine Gemeinden einzusetzen.“
Zimmer möchte mit dem Kreisverband und dessen Politik wieder an die Zeiten Simon Weinhubers (Erdinger Landrat von 1964 bis 1978) anknüpfen. Neben den großen Problemen im Gesundheitswesen, dem Rentensystem und dem Wohnungsbau, sieht Zimmer auch die steigenden Vorschriften für Vereine als Hindernis für den gesellschaftlichen Zusammenhalt.
„Hier wird den Vereinen von Regierungsseite durch ausufernden Bürokratismus Steine in den Weg gelegt. Die Vereine mit ihren Festen sind ein Treffpunkt für Jung und Alt. Sie bilden das Rückgrat für das Leben im Landkreis“, so Zimmer. Der Inninger kündigte an, in diesem Jahr vermehrt auf den Straßen des Landkreises unterwegs zu sein und die Menschen mit Infoständen von dessen Politik zu überzeugen. „Der Landkreis Erding wurde von der BAYERNPARTEI in der Vergangenheit gut vertreten. Wir wollen dem Landkreis wieder eine weiß-blaue Zukunft ermöglichen“, so der 33 jährige zum Schluss.

Andreas Zimmer Landtagskandidat / 2. Landesvorsitzender JBB

rosenheim24.de

Neuer Wahlkampfmanager für DieJungeBayernpartei Rosenheim

Mit Robert Aberger in Richtung Landtagswahl 2018

Andreas Zimmer, stellvertretender Vorsitzender Jungbayernbund; Helmut Freund, Landesvorsitzender; Robert Aberger, Wahlkampfkoordinator DieJungeBayernpartei© DieJungeBayernpartei

Rosenheim – DieJungeBayernpartei setzt im Wahlkampf stark auf die Sozialen Netzwerke. Auch die Erfahrung des Wahlkampfmanagers Robert Aberger soll die Partei für den Weg ins Maximilianeum fit machen:

Helmut Freund, Vorsitzender DieJungeBayernpartei (Jungbayernbund e.V.): „Als Jugendorganisation der Bayernpartei setzen wir uns sehr stark mit neuen Kanälen, beispielsweise dem Bereich Social-Media, in der Medienlandschaft auseinander. Dass die Bayernpartei sich über ständigen Mitgliederzuwachs freuen darf und sich zudem ein Viertel der Wählerschaft der Bayernpartei vergangener Wahlen aus Jung- und Erstwähler zusammensetzt, zeigt, dass wir bereits den richtigen Weg eingeschlagen haben. Wir sind permanent dabei uns in den Strukturen und der Darstellung unserer Programmatik zielstrebig weiterzuentwickeln. Mit Robert Aberger konnten wir einen Berater gewinnen, der mit der Medienbranche sehr gut vertraut ist. Durch seine Tätigkeiten unter anderem als Geschäftsführer beim Wirtschaftlichen Verband Rosenheim, als Organisator des Rosenheimer Herbstfestes und langjähriger Managementerfahrung in der heimischen Wirtschaft, kennt er zudem den bayerischen Lebensstil und die kulturellen Bedürfnisse und Gepflogenheiten der Bürger sehr genau. Kurzum freue ich mich sehr über sein Engagement und die gemeinsame Zusammenarbeit, um die Weiß-Blaue Politik der Bayernpartei. Während die im Landtag etablierte Politik längst Ihren Glanz verloren hat und keine klaren Kanten mehr zeigen kann, während das politische Berlin, ausschließlich von Egoismen gespickt, handlungsunfähig wirkt, wollen wir dem bayerischen Bürger eine weiß-blaue bürgernahe und sachliche Alternative, zum mittlerweile farblosen politischen Alltagsbrei, anbieten!“

Robert Aberger ( Firma RobAri): „Mir ging es so wie vielen Wählern – ich war unentschlossen und politikverdrossen, wollte aber meine Stimme nicht ‚verschenken‘. So betätigte ich den Wahl-O-Maten und fand die meisten Übereinstimmungen in der Bayernpartei (BP). Ich begann, mich mit deren Wahlprogramm auseinanderzusetzen und stellte fest, dass ein Großteil der Bevölkerung wohl ein falsches Bild von der Bayernpartei hat. Ich glaube es ist an der Zeit in Bayern und Berlin einen Politikwechsel herbeizuführen! Zusammen mit der Vorstandschaft der Jugendorganisation der Bayernpartei haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, den Wählern in Bayern das „weiss-blaue Manifest“ der BP verständlich näher zu bringen, offen und schonungslos.

Pressemeldung DieJungeBayernpartei


 www.ed-live.de 13.06.2018

Die Führungsriege des JBB präsentierte ihre Ideen zur Stärkung des Handwerks – v. l. n. re. 2. Generalsekretär Thomas Pfeffer, Landesschatzmeister Mario Gafus, 2. Landesvorsitzender Anderas Zimmer, 1. Landesvorsitzender Helmut Freund

 

Am Samstag den 09.06.18 fand eine Klausurtagung des Jungbayernbundes (JBB), der Jugendorganisation der Bayernpartei, in der Marktgemeinde Isen im Gasthaus „zum Bruckwirt“ statt.
Landesvorsitzender Helmut Freund und der Erdinger Landtagsdirektkandidat Andreas Zimmer luden zur Klausurtagung mit anschließendem Infostand ein.

Innerhalb des zwanzigköpfigen Teilnehmerkreises gab es teils kontroverse aber sachliche Debatten. Die JBB-Führung einigte sich im Verlaufe der Klausurtagung darauf insbesondere das in der Politik zuletzt vernachlässigte Thema der Handwerksförderung auf die politische Agenda zu setzen. Hier ist es dem JBB ein wichtiges Anliegen die Stellung der Handwerksbetriebe in einer immer globalisierteren Wirtschaftswelt nicht zu vernachlässigen, sondern deutlich zu stärken. Die junge Bayernpartei kämpft daher um ein einfacheres und bürokratieärmeres Mahnverfahren, um kleineren Handwerksbetrieben einen beschleunigten Weg zu ihrem verdienten Geld zu ermöglichen, falls Zahlungsausfälle der Kundschaft bestehen.

Ein weiteres Anliegen des JBB ist es die rechtlichen Voraussetzung zu schaffen, damit die zuständigen Gerichte eindeutige Entscheidungen zugunsten des geschädigten Handwerkers treffen, statt Urteile mit negativen Vergleichen, bei denen meist der Handwerker auf die Hälfte seines Lohnes verzichten muss. Der JBB plant laut Landtagskandidaten Andreas Zimmer zudem im Rahmen von Infoveranstaltungen zur Thematik junge Menschen für das Handwerk zu begeistern, und so einen kleinen Beitrag zur Bekämpfung des Fachkräftemangels beizusteuern.

Darüber hinaus beschloss die junge Bayernpartei um Landesvorsitzenden Helmut Freund die Zahl an Aktionen und Veranstaltungen gegenüber dem Vorjahr nochmals deutlich zu steigern: Die politische Jugendorganisation möchte dazu Veranstaltungen mit gesellschaftlichen Charakter als auch politischen Inhalten anbieten. Konkret wurde eine Fahrt zum Straubinger Gäubodenvolksfest beschlossen. Der JBB verweist darauf, dass auch Interessierte aus dem Landkreis Erding mitfahren können (Anmeldung bitte bei Andreas Zimmer: andreas85zimmer@gmail.com). Des Weiteren sind zahlreiche Infostände zur Unterstützung der Landtagskandidaten aus den Reihen des JBB in ganz Bayern geplant. Der nächste Infostand wird am 30. Juni in Rosenheim stattfinden.


Erdinger/Dorfner Anzeiger

Aktualisiert: 

Viel Glück im Wahlkampf (v. l.): Bayernpartei-Landesvorsitzender Florian Weber gratulierte den gewählten Direktkandidaten Andreas Zimmer (Landtag) und Hans Wagner (Bezirkstag). © Fabian Holzner

BAYERNPARTEI-KREISVERBAND

Kleine Gruppe, große Ziele

Auch die Bayernpartei im Landkreis schickt einen Direktkandidaten in den Wahlkampf. Andreas Zimmer wurde bei der Aufstellungsversammlung in Dorfen einstimmig gewählt. Er gibt sich kämpferisch.

Dorfen  „Wir haben in der Pflege einen Notstand, und die Bezahlung ist ungerecht.“ Das stellte Andreas Zimmer, Kreisvorsitzender der Bayernpartei Erding, in seiner Ansprache vor der Wahl des Direktkandidaten für die Landtagswahl fest. Einstimmig wurde der Mann aus dem Holzland als Kandidat für den Wahlkreis Erding von den vier im Gasthaus Lebzelter versammelten Stimmberechtigten gewählt. Neben mehr Gerechtigkeit in der Sozialpolitik ist die Vermeidung der dritten Startbahn am Flughafen München ein Kernanliegen des 32-jährigen Inningers. Neben der Lärmbelastung sieht Zimmer auch die Gefährdung der Gesundheit vieler Menschen als Gegenargument. Das bereits bestehende Ausmaß der Umweltverschmutzung zeige sich an mit Kerosin und Feinstaub verdreckten Fotovoltaikanlagen in der Einflugschneise über dem Holzland.

In einem weiteren Wahlgang wurde der Dorfener Hans Wagner einstimmig zum Direktkandidaten des Wahlkreises für die Bezirkstagswahl bestimmt. Er will sich dafür einsetzen, dass das Isar-Amper-Klinikum in Taufkirchen nicht weiter wächst. Für den Bezirkstag gilt keine Fünf-Prozent-Hürde, die Bayernpartei ist derzeit mit drei Abgeordneten vertreten.

Beide Wahlen wurden vom Landesvorsitzenden Florian Weber geleitet. Er sieht die Bayernpartei als „echte Alternative“ für den konservativ-bürgerlichen Bereich. Deutlich sprach er sich gegen die Aufhebung der Kultur- und Schulhoheit der Länder aus. Für den Freistaat würde eine Nivellierung des Schulniveaus „eine Katastrophe“ bedeuten, die Leistungsfähigkeit der ganzen Gesellschaft wäre bedroht, sagte Weber.

Für Bayern möchte der Landesvorsitzende eine eigene Grenzsicherung, um „das Asylrecht unter allen rechtlichen Gegebenheiten umsetzen zu können“. Weitere Themen der Bayernpartei sind die Altersarmut, die Eindämmung der Wohnpreise, mehr direkte Demokratie durch mehr Volksbegehren und Volksentscheide sowie der Artgerechte Tierschutz. „Sollte die Bayernpartei in den Landtag einziehen, bedeutet dies ein Ende für den zentralistischen Einheitswahn“, kündigte Weber hinsichtlich der Zukunft der Europäischen Union an.

Fabian Holzner


Erdinger/Dorfner Anzeiger

Aktualisiert: 05.09.17 17:18

Entspannen am Schießstand: Andreas Zimmer ist leidenschaftlicher Sportschütze

FRAGEBOGEN ZUR BUNDESTAGSWAHL: ANDREAS ZIMMER

„Wer nicht kämpft, hat schon verloren“

Acht Direktkandidaten kämpfen im Wahlkreis Erding-Ebersberg um einen Sitz im Bundestag. Die Heimatzeitung stellt die Bewerber mit einem Fragebogen vor – von privat bis politisch. Diesmal: Andreas Zimmer, Bayernpartei.

-Was wollten Sie als Kind eigentlich werden – Bundestagsabgeordneter?

Andreas Zimmer: Polizist – wie mein Vater.

-Wie lautet Ihr Lebensmotto?

Zimmer: „Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.“ (Bertolt Brecht)

-Wer war in Ihrer Kindheit Ihr großer Held?

Zimmer: Ganz klar Knight Rider. Ein Mann und sein Auto. . .

-Wie verbringen Sie Ihre Freizeit am liebsten?

Zimmer: Neben meinem Hobby als Sportschütze entspanne ich gern mit meiner Frau und unseren Katzen im Garten.

-Was lieben Sie am Kreis Erding besonders?

Zimmer: Der Landkreis ist meine Heimat und ich liebe die Vielseitigkeit an ihm.

-Was stört Sie am Landkreis?

Zimmer: Die massive Flächenverdichtung im Landkreis, die alle zwölf Sekunden einen Quadratmeter kostet. Dadurch werden landwirtschaftliche Flächen immer weniger, und die Pachtpreise steigen ins Unermessliche.

-Ihr Lieblingsverein ist:

Zimmer: Der Schützenverein Schloßschützen Jettenstetten.

-Bei welcher Musik entspannen Sie nach einem stressigen Tag?

Zimmer: Natürlich mit unserer Erdinger Band DeSchoWieda. Boarisch, guad und fetzig!

-Was ist Ihre größte Stärke?

Zimmer: Meine größte Stärke ist mein politisches Engagement.

-Was ist Ihre deutlichste Schwäche?

Zimmer: Meine deutlichste Schwäche ist, dass ich nicht bügeln kann – zum Leidwesen meiner Frau.

Drei Ziele für den Landkreis Erding:

1. Durch den Sitz im Bundestag möchte ich durch Fördermittel den Wohnungsmangel im Landkreis Erding entgegenwirken.

2. Zusätzlich die Stärkung unserer sozialen Berufe, sowie der Geburtshilfe durch gezielte Förderprogramme auch an unserem Klinikum.

3. Familienförderung durch die Einführung eines Erziehungsgrundgehalts, das auch den Familien und Alleinerziehenden im Landkreis zugute kommt.

Lebenslauf:

geboren: 3. Juli 1985 in Erding verheiratet, 1 Kind, Wohnort: Inning am Holz

2001 Qualifizierender Hauptschulabschluss
2004 Abschluss zum Kraftfahrzeugmechaniker
2005 – 2006 Tätigkeit am Flughafen München
2006 – 2014 Zeitsoldat
2014 Ausbildung zum Kraftfahrzeugtechnikermeister
2014 Eintritt in die Bayernpartei
2014 – 2016 Maschinenbaustudium
Ende 2016 Wahl zum Kandidaten für die Bundestagswahl
2017 Produktionsleiter in einem mittelständischen Unternehmen
Anfang 2017 Bayernpartei-Kreisverbandsvorsitzender, stellvertretender Landesvorsitzender des Jungbayernbunds und stellvertretender Bezirksvorsitzender


Isen Infos

30. August 2017

Bundestagswahl Direktkandidat Andreas Zimmer von der Bayernpartei im Interview mit Isen Infos

Langsam wird unsere Interview Reihe zur Bundestagswahl der Direktkandidaten im Wahlkreis Erding-Ebersberg vollständig. Aktuell im Interview, der Direktkandidat der Bayernpartei Andreas Zimmer aus Inning am Holz (zwischen Erding und Taufkirchen/Vils).

Hier die Infos von Andreas Zimmer, Direktkandidat der Bayernpartei für den Wahlkreis Erding/Ebersberg 213:


ISEN INFOS:
 Welche Beweggründe haben Sie dazu gebracht, für den Bundestag zu kandidieren?
ANDREAS ZIMMER: Meine Beweggründe sind die immer mehr werdende Politikverdrossenheit. Ich selbst hatte keine Lust mehr nur alle vier bis fünf Jahre nur ein Kreuz setzen zu dürfen, daher entschloss ich mich in die Politik zugehen. Meine Kandidatur hat vor allem soziale Hintergründe. Hier möchte ich was bewegen, sei es bei dem Thema Hebammenmangel oder bei den deutschlandweiten Geburtshilfeschließungen. Dies darf so nicht weitergehen.

Desweiteren möchte ich die Familien stärken und für Eltern die ihre Kinder zuhause erziehen ein Erziehungsgrundgehalt einführen. Erziehung ist Arbeit, davon bin ich überzeugt. Auch sind Familien die zuhause erziehen später bei den Rentenansprüchen benachteiligt. Hier muss nachgebessert werden.

Zu guter Letzt ist mir der Standort Bayern sehr wichtig, daher fordere ich ein Bildungsurlaubsgesetz auch für Bayern. Dieses Gesetz gibt es bereits in 14 von 16 Bundesländern.

ISEN INFOS: Was möchten Sie politisch gerne für den Wahlkreis Erding/Ebersberg erreichen?
ANDREAS ZIMMER: Eine Verbesserung der Geburtshilfe in Erding. Wie bereits aus der Presse bekannt, betrifft der Hebammenmangel inzwischen auch das Klinikum Erding. Dies Problem möchte ich anpacken und somit die Situation für unsere Hebammen im Landkreis verbessern.

ISEN INFOS: Wie stehen Sie zur 3. Startbahn, dem größten, geplanten Bauprojekt in der Region?
ANDREAS ZIMMER: Diese lehne ich aus verschiedensten Gründen ab. Grundsätzlich ist Erding einer der wirtschaftlich stärksten Landkreise in der Bundesrepublik, was aber auch zu einem erhöhten Wohnungsmangel geführt hat, daher sehe ich die dritte Startbahn als eine Verschärfung des Problems. Desweitern erhöht sich die Flugfrequenz und somit der Feinstaubanteil in der Luft und die Lärmbelästigung. Nach meiner Meinung sollten andere Flughäfen in Bayern wie z.B. Nürnberg besser ausgebaut und attraktiver für Unternehmen gestalten werden. Auch gab es bereits einen negativen Bürgerentscheid zur dritten Startbahn und der sollte und muss auch berücksichtigt werden.

ISEN INFOS: Ein großes Problem in der Region sind bezahlbare Mieten für normale Bürger. Wie soll das Problem gelöst werden?
ANDREAS ZIMMER: Hier ist neuer Wohnraum zu schaffen und bauhinderliche Satzungen und Vorgaben zu überprüfen. Desweitern möchte ich Gelder vom Bund für Erding erwirken, um den sozialen Wohnungsbau zu unterstützen.

ISEN INFOS: Warum sollen die Wähler Ihnen Ihre Stimme geben?
ANDREAS ZIMMER: Weil ich für konservative und dennoch soziale Familien- sowie Gesundheitspolitik stehe und den Landkreis Erding in Berlin stark vertreten möchte. Ich möchte den Bürgerinnen und Bürgern eine Perspektive bieten.

Vielen Dank für das Interview. (kh)


Isen Aktuell

17.08.17 22:11



 

Kindertafel München

Es passt zwar nicht direkt in die Kategorie Presse, aber Ende Mai 2017 trat die Kindertafel an mich und bat um einen kleinen Gästebucheintrag oder einen lieben Brief. Dem bin ich natürlich gefolgt, denn in einem reichen Land wie Bayern, dürfte es eine Tafel für Kinder nicht geben.http://muenchner-kindertafel.de/06_personen/gaestebuch.htm

http://muenchner-kindertafel.de/


Erdinger/Dorfner Anzeiger

Bayernpartei-Kandidat Zimmer für natürliche Geburt

Junge Fans: Andreas Zimme r mit Kindern beim „March of Roses“ in Ansbach. Foto: Privat

Aktualisiert: 26.05.17 16:52

Beim „March of Roses“ in Ansbach haben knapp 100 Teilnehmer ein Zeichen gegen die Missstände in der Geburtshilfe gesetzt. Mit dabei war der Inninger Andreas Zimmer.

Inning/Ansbach – Der Bundestagsdirektkandidat der Bayernpartei hat bei einer Rede heftige Kritik an Bundesregierung und Krankenkassen geübt.

„Uns ist nicht egal, wie unsere Kinder geboren werden“, sagte Zimmer. Für ihn ist es erschreckend, dass in Deutschland die Anzahl natürlicher Geburten „unter zehn Prozent gesunken ist“. Aufgrund enorm steigender Versicherungsbeiträge und ständig zunehmender Einsparmaßnahmen sei der Hebammen-Mangel schon jetzt eklatant. „Ohne Hebammen haben Mütter keinen Rückhalt, keine Stütze mehr“, konstatierte Zimmer. Und das alles nur wegen Einsparmaßnahmen. Dadurch werde das Kostbarste, „eine natürliche und gesunde Geburt, aufgegeben“. „Wir brauchen Hebammen, die fachlich bestens ausgebildet sind. Selbstbestimmte Schwangerschaft und Geburt heißt nicht, dass die Frau auf sich alleine gestellt ist“, sagte Zimmer.

Heftige Kritik übte der Bayernpartei-Kandidat an Ärzten, die behaupteten, eine natürliche Geburt sei nicht zu verantworten. Und auch die Bundesregierung kritisierte Zimmer. „Berlin macht nichts gegen die steigenden Haftpflichtversicherungen, nichts gegen die schlechte Bezahlung der Hebammen. Das ist eindeutig der falsche Weg.“

Obwohl die Krankenkassen zu Jahresbeginn 1,4 Milliarden Überschuss verzeichnet hätten, wäre kein Geld für Hebammen da. Zimmer: „Das kann nicht sein. Eine natürliche Geburt ist eindeutig besser für Gesundheit von Mutter und Kind. Gebraucht werden gute Hebammen, die nicht unter Stress stehen. Hebammen müssen entspannt und ruhig arbeiten können.“ von Anton Renner


Fränkische Landeszeitung 20.05.2017

March of Roses 2017

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Ebersberger Anzeiger 10.05.2017

Bayernpartei Kreisverbandswahl Ebersberg


http://www.ed-live.de 16.02.2017

Bereitschaft der Feuerwehren im Landkreis

Archivbild
BILD: BAYERNPARTEI – LOGO (ARCHIV)

Wie in den letzten Tagen vermehrt in der lokalen Presse zu lesen war, ist die Einsatzbereitschaft der ansässigen Feuerwehren tagsüber bereits erheblich gefährdet.

Daher bittet Sie der Bayernpartei Kreisverband Erding und ich, Andreas Zimmer, Bundestagsdirektkandidat für Erding/Ebersberg, um Ihre Unterstützung bei diesem schwerwiegenden Problem. Zum einen bitten wir ortsansässige Bürger sowie die Pendler, die in Dorfen und Umgebung, aber auch im gesamten Landkreis arbeiten, sich Gedanken zu machen, ob sie sich nicht bei der Feuerwehr in Ihrem Heimatort oder an Ihrer Arbeitsstelle engagieren können und möchten.

Zum anderen bitten wir die Unternehmer in der Region um Nachsicht für Ihre Arbeitnehmer, wenn diese unter der Arbeitszeit zu einem Feuerwehreinsatz gerufen werden.

Natürlich ist uns bewusst, dass für diesen Zeitraum Arbeiternehmer und Arbeitskraft fehlen, aber denken sie bitte immer daran, es könnte ihr Haus oder ihre Firma sein die brennt, bzw. es könnten ihre Angehörigen bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt worden sein.

Daher danken wir der Bayernpartei Kreisverband Erding schon im Voraus den hoch motivierten Feuerwehrleuten, die sich schon engagieren und selbstlos jeden Tag aufs Neue hier zum Wohle der Gemeinschaft selbstlos ihren Dienst leisten sowie den Unternehmern die Ihre Angestellten freistellen.

Quelle: Bayernpartei – Kreisverband Erding


15.02.2017 – Erding (www.ed-live.de)

Jugend diskutiert über Frauenquote

Archivbild
Archivbild

Am 08. Februar 2017 fand im AWO Café der zweite Jugendpolitische Stammtisch in Erding statt. Dabei diskutierten knapp 20 politisch interessierte junge Menschen unter 35 Jahren über das Thema ‚Frauenquote‘.

Die Frauenquote soll seit 2016 für einen Frauenanteil von 30% in Aufsichtsräten sorgen. Neben den gesetzlich verpflichtenden Vorgaben gibt es auch freiwillige Modelle, zum Beispiel in Parteivorständen, die oftmals bei 50% liegen.

Einigen konnte sich die Runde ganz klar auf das Ziel der Gleichberechtigung aller Geschlechter, sozial wie wirtschaftlich, beispielsweise durch die einheitliche Bezahlung für gleiche Arbeit. Zudem ist die Frauenförderung ein Anliegen, dass alle teilten.

Diskussionen gab es in erster Linie darum, ob die Frauenquote dafür das richtige Mittel ist. Am Ende gab es darüber keinen Konsens, jedoch konnten viele neue Eindrücke von der jeweiligen Gegenseite aufgenommen werden.

„Die spannende Austausch und das gute Miteinander sind eine Bereicherung für die Diskussionskultur in der Politik“, meint dazu Alexander Attensberger, Vorsitzender der Jungen Union Erding. Ergänzend fügt Anna-Maria Lanzinger, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND im Landkreis, hinzu: „Hier können sich die ‚Alten‘ ein Beispiel an der Erdinger Jugend nehmen“.

Die politischen Jugendorganisationen des Landkreises, die Junge Union, die Jungen Freien Wähler, die Jusos, der Jungbayernbund, die Jungen Piraten und die Grüne Jugend, organisieren den Stammtisch vierteljährlich.

Quelle: Junge Union Erding


Erdinger Anzeiger

JUGENDPOLITISCHER STAMMTISCH

Heiß debattierte Quote

Erding – Um das spannende Thema Frauenquote zu diskutieren, trafen sich Nachwuchspolitiker aus sechs Parteien im AWO-Café in Erding zum zweiten jugendpolitischen Stammtisch. Auch wenn die Meinungen teilweise weit auseinander gingen: Hier stimmte die Quote zwischen jungen Frauen und Männern.

Rund 20 Teilnehmer aus sechs politischen Jugendorganisationen hatten sich eingefunden: von der Jungen Union, den Jungen Freien Wählern, den Jusos, vom Jungbayernbund, von der Grünen Jugend und den Jungen Piraten. Sie tauschten ihre Meinungen aus zum Thema Frauenquote.

Diese viel diskutierte Zahl soll in Gremien, Parteien und Vorständen großer Firmen einen gewissen Anteil von Frauen zur verpflichtenden Bedingung machen. Einig waren sich die engagiert debattierenden Jugendlichen jedoch darin: Die Quote wird unterschiedlich gesehen und nicht überall und sofort umsetzbar sein. Aber sie habe doch bewirkt, dass über ungleiche Behandlung der Geschlechter vielleicht mehr nachgedacht wird.

Für eine Frauenquote sprachen sich vor allem die Vertreter der Grünen Jugend aus. Sie „leben“ diese in ihrer Partei bereits. Häufig werde die Leistung von Frauen unterschätzt oder gar nicht erst abgefragt. Von Gleichstellung könne überhaupt noch keine Rede sein, weder bei Gehältern oder der Aufgabenverteilung. Frauen würden teilweise unter ihrer biologischen Bestimmung des Kinderkriegens leiden.

Wieso, kam die Frage auf, sollten Frauen nach der Geburt eines Kindes denn zwingend zu Hause bleiben und nicht auch Karriere machen können? Andere Stimmen äußerten sich eher kritisch zu diesem Thema. So wurde hinterfragt, wie sich denn eine Frau fühle, die allein über die Quote in eine leitende Position komme. Wie sie sich dann später, in einem zumeist männlichen Umfeld, gegen dieses Stigma durchsetzen könne. Auch gaben manche Jugendliche – gleich welchen Geschlechts – zu bedenken, dass viele Eltern unterschiedliche Gehälter zum Kriterium machten, wer letztlich nach der Geburt eines Kindes zuhause bleibe.

Auch Ursachen-Forschung wurde betrieben: Spielt es bereits eine Rolle, wie Kinder erzogen werden, etwa bereits als Kleinkinder „geschlechtsspezifisch“? Wollen viele Frauen vielleicht gar nicht in Führungspositionen, weil ihnen Familie und Freizeit mehr bedeuten? Oder scheuen Frauen gar den teilweise menschenverachtenden Stil in höchsten Führungs-Eliten?

Letztlich war sich die Runde einig, dass es gar nicht so sehr auf die Symbolik einer von vielen sehr ungeliebten Quote ankomme. Wichtiger sei doch, als Ziel die Gleichberechtigung zu verwirklichen. Das sahen beide Seiten so.

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DORFNER ANZEIGER VOM 31.01.2017

Glückwunsch: Helmut Freund (l.) und Andreas Zimmer, Vorsitzende des Jungbayernbundes.

Andreas Zimmer aus Inning macht bei der Bayernpartei Karriere. Der Direktkandidat für den Bundestag ist in ein weiteres Amt gewählt worden.

München/Inning – Andreas Zimmer, Kreisvorsitzender und Bundestagsdirektkandidat der Bayernpartei, ist in ein weiteres Amt gewählt worden. Der Inninger wurde beim Jungbayernbund (JBB), der Jungendorganisation der Bayernpartei, zum stellvertretenden Landesvorsitzenden gewählt. Landesvorsitzender Helmut Freund wurde im Amt bestätigt.

Zimmer, der aus Inning stammt, übernahm Anfang Januar die Führung des Kreisverbands Erding. Im August 2016 setzte er sich bei der Wahl zum Direktkandidaten für die Bundestagswahl gegen zwei Mitbewerber aus Ebersberg durch.

Zimmer sieht seine wichtigsten Themen im sozialen Bereich sowie in der Bildung. Für Familien und Alleinerziehende fordert der 31-Jährige ein Erziehungsgrundgehalt. „Erziehung ist Vollzeitarbeit, auch Zuhause“, vertritt er die Meinung der Partei. „Frauen oder Männer, die ihrer Verantwortung als Eltern gerecht werden und selbst zuhause erziehen, müssen später auch das Recht auf eine angemessene Rente haben können.“

Im Bildungssektor fordert er ein Bildungsurlaubsgesetz. 14 von 16 Bundesländern hätten bereits ein solches Gesetz, „nur Bayern und Sachsen nicht“. Zimmer: „Da muss sich schnell was ändern, nicht nur dass Bayern die anderen Bildungssysteme finanziert, nein, auch die bayerischen Arbeitnehmer werden benachteiligt und geraten zwangsläufig ins Hintertreffen.“  ar


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Wahlen beim Jungbayernbund Kreisverband Erding

Landesvorsitzender Helmut Freund mit seinem neuen Stellvertreter Andreas Zimmer
Landesvorsitzender Helmut Freund mit seinem neuen Stellvertreter Andreas Zimmer

 16.01.2017 Erding/München

Am 14.01.2017 wurde beim Jungbayernbund (JBB) der Jungendorganisation der Bayernpartei gewählt. Als neuer und alter Landesvorsitzender wurde Helmut Freund im Amt bestätigt. Als stellvertretender Landesvorsitzender wurde einstimmig der Direktkandidat für die Bundestagswahl 2017 und Kreisverbandsvorsitzender Andreas Zimmer aus dem Landkreis Erding gewählt. In das Amt des Generalsekretärs wurde Bernhard Neumann und dessen Stellvertreter Thomas Pfeffer gewählt.

Bereits am 06.01.2017 übernahm Zimmer die Führung des Kreisverbands Erding und im August 2016 setzte er sich bei der Wahl zum Direktkandidaten für die Bundestagswahl gegen zwei Mitbewerber in Ebersberg durch.
Zimmer will hoch hinaus und die Interessen der Erdinger und Ebersberger in Berlin vertreten. Seine wichtigsten Themen sieht er hier im sozialen Bereich, sowie in der Bildung. Neben einem Erziehungsgrundgehalt und weiterer Punkten für Familien und Alleinerziehende fordert er desweiteren ein Bildungsurlaubsgesetz. Zimmer ist fest davon überzeugt, dass ein jeder Elternteil, der sich für die Erziehung der Kinder zuhause entscheidet, muss auch gefördert werden. „Erziehung ist Vollzeitarbeit, auch Zuhause“ ist er der Meinung und meint weiter „Frauen oder Männer die ihrer Verantwortung als Eltern gerecht werden und selbst zuhause erziehen, müssen später auch das Recht auf eine angemessene Rente bekommen können“. Im Bildungssektor fordert er ein Bildungsurlaubsgesetz, das er im Anschluss an die Wahlen des JBB ausführlich erläuterte. „Stellen Sie sich vor, 14 von 16 Bundesländern haben bereits ein Bildungsurlaubsgesetz, nur Bayern und Sachsen nicht“ ist er entsetzt

„Da muss sich schnell was ändern, nicht nur dass Bayern die anderen Bildungssysteme finanziert, nein, auch die bayerischen Arbeitnehmer werden benachteiligt und kommen zwangsläufig ins Hintertreffen“. Er beteiligt sich desweiteren in der Bayernpartei aktiv in verschiedenen Arbeitskreisen, in denen soziale Themen erarbeitet und an die aktuelle Lage angepasst werden. Zimmer ist von sich überzeugt ein bayerischer und bürgernaher Vertreter für Bayern und dessen Bürger in den Landkreisen Erding und Ebersberg zu sein, daher plant er für dieses Jahr vermehrt Informationsstände bei denen er seine Themen den Bürgern näherbringen möchte.

Jungbayernbundsmitglieder hören gespannt den Ausführungen von Andreas Zimmer bei dessen Vortrag zum Bildungsurlaubsgesetz zu.
Jungbayernbundsmitglieder hören gespannt den Ausführungen von Andreas Zimmer bei dessen Vortrag zum Bildungsurlaubsgesetz zu.

Zimmer bei dessen Präsentation des Bildungsurlaubsgesetzes für Bayern
Zimmer bei dessen Präsentation des Bildungsurlaubsgesetzes für Bayern

Erdinger Anzeiger vom 12.01.2017

Der neue Kreisvorstand (v.l.): Peter Mayr, Sebastian Burckhart, Markus Zimmer, Andreas Zimmer, Hubert Dorn (Bezirksvorsitzender), Hans Wagner, Florian Wimmer, Andreas Steiner und Franz Löffelmann. © Fabian Holzner
Der neue Kreisvorstand (v.l.): Peter Mayr, Sebastian Burckhart, Markus Zimmer, Andreas Zimmer, Hubert Dorn (Bezirksvorsitzender), Hans Wagner, Florian Wimmer, Andreas Steiner und Franz Löffelmann.
© Fabian Holzner

Neustart der Bayernpartei

Klare Abgrenzung zur AfD

Ottering – Einst war sie in Bayern eine Macht, in den letzten Jahren ist sie aber zunehmend in der Versenkung verschwunden: die Bayernpartie. Jetzt ist der Kreisverband wiederbelebt worden.

Eine lange Tradition im Landkreis Erding neu beleben“, das war die Absicht eines Treffens des Kreisverbandes Erding der Bayernpartei in Ottering. Dazu wurde unter der Leitung des Bezirksvorsitzenden Hubert Dorn ein komplett neuer Vorstand gewählt.

Mit Andreas Zimmer als Vorsitzenden soll die 1947 gegründete Partei wieder einen Aufschwung erfahren. Er ist erst seit zwei Jahren bei der Bayernpartei. An alte Zeiten anknüpfen und zugleich für frischen Wind durch das Werben neuer Mitglieder sorgen, sind die Pfeiler seines Programmes. Als Stellvertreter wurden Markus Zimmer und Hans Wagner gewählt. Schatzmeister des Kreisverbandes ist Andreas Steiner, Schriftführer Franz Löffelmann. Zu Beisitzern wurden Florian Wimmer, Sebastian Burckhart, Peter Mayr, Jürgen Hoffmüller und Wolfgang Helldobler bestimmt.

Bei seiner Ansprache befasste sich Bezirksvorsitzender Dorn auch mit der Flüchtlingswelle. „Hätten die letzten 15 Monate Recht und Gesetz gegolten, hätten manche der Flüchtlinge keinen Fuß über die Grenze setzen dürfen“, wetterte er. Dass Anschläge wie in Würzburg und Ansbach geschehen konnten, bezeichnet Dorn als „Kontrollverlust“. Als Hauptverantwortlichen sieht der Bezirksvorsitzende Bundesinnenminister Thomas de Maiziere. Würde man dessen Zentralisierungsabsichten folgen, gäbe man genau der Stelle Kompetenzen, die in der Vergangenheit versagt hätte. „Wir in Bayern können es selbst“, fasste Dorn seine Haltung zusammen. Konkret bedeute dies, dass eine Auflösung des Bayerischen Landesamts für Verfassungsschutz in München ausgeschlossen sei. Des weiteren sollte nach Dorns Meinung eine bayerische Grenzpolizei aufgestellt werden. Und schließlich forderte er eine starke Vertretung Bayerns in Berlin, „und nicht die Schlafmützen, die die CSU dort hinauf schickt“. Von der AfD grenzt Dorn sich deutlich ab: „Wir brauchen eine Zukunft für Bayern, nicht eine Vergangenheit für Deutschland.“ Der neue Kreisvorsitzende Zimmer möchte diese Positionen der Bayernpartei mit Infoständen in Dorfen und Erding vertreten.    Fabian Holzner


http://www.ed-live.de

09.01.2017 – Landkreis Erding

Neuwahlen im Kreisverband Erding der Bayernpartei

Archivbild

Bild: Bayernpartei – Logo (Archiv)

Am 06.01.2017 fanden in Ottering in der Gemeinde Inning am Holz die Neuwahlen des
Bayernpartei Kreisverbands Erding statt. Eingeladen haben Generalsekretär Hubert Dorn und Bundestagsdirektkandidat Andreas Zimmer.

Der Kreisverband startet nun unter der Führung des neu gewählten Kreisverbandsvorsitzenden Andreas Zimmer ins neue Jahr.

Zimmer möchte den Kreisverband zur alten Stärke wie zu Zeiten des Landrats Weinhuber (1964 bis 1978) im Landkreis führen.
Hierbei kann er auf ein erfolgreiches Jahr 2016 zurück blicken, das dem Kreisverband vermehrt Neueintritte bescherte. Wichtig sind ihm die jungen, neuen und aktiven Mitglieder, die sich politisch für eine bürgernahe und gerechte bayerische Politik in Stadt und Land engagieren wollen. Er plant für dieses Jahr einige Infostände in Erding und Dorfen an denen sich die Bürger über die Ziele und Ambitionen der Partei informieren können.

Desweiteren wurden in die Vorstandschaft gewählt: 2. Vorsitzender Markus Zimmer, 3. Vorsitzender Johann Wagner, Schriftführer Franz Löffelmann, Kassier Andreas Steiner, Beisitzer Florian Wimmer, Sebastian Burkhart, Peter Mayr, Jürgen Hofmüller und Wolfgang Hölldobler.

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Andreas Zimmer – Kreisverbandsvorsitzender


Quelle: Bayernpartei – Kreisverband Erding


Süddeutsche Zeitung

8. Januar 2017, 18:53 Erding-Ebersberg

Gute Bekannte

Zwei gute Bekannte und drei Neulinge werden die Ebersberger und Erdinger im kommenden September auf den Wahlzetteln finden. Bereits um eine fünfte Amtszeit bewirbt sich Ewald Schurer von der SPD, der 62-Jährige ist mit einer dreijährigen Unterbrechung zwischen 2002 und 2005 seit 1998 im Bundestag vertreten. Auch wenn es mit dem Direktmandat nicht klappt, dürfte Schurer, der auch Vorsitzender der SPD Oberbayern ist, ins Parlament einziehen, er wurde auf den sicheren fünften Listenplatz gewählt. Welchen Listenplatz Andreas Lenz von der CSU bekommt, steht erst im Mai fest, dürfte für den 35-Jährigen aber auch eher zweitrangig sein: 2013 gewann er auf Anhieb das Direktmandat mit 55,4 Prozent. Sogar 100 Prozent bekam der 35-Jährige bei der Nominierungsversammlung. Ein politischer Neuling ist Anna-Maria Lanzinger, die in diesem Jahr für die Grünen antritt. Damit die 20-Jährige aus Erding ins Parlament einzieht, muss die Ökopartei allerdings noch zulegen: Lanzinger tritt auf Listenplatz 17 an, derzeit sind neun bayerische Grüne im Bundestag vertreten. Auch zwei derzeit dort nicht vertretene Parteien schicken 2017 Kandidaten ins Rennen: Die Lehrerin Christina Treffler aus Erding tritt für die ÖDP an, Kandidat der Bayernpartei ist Andreas Zimmer aus Inning am Holz.

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Politische Jugend diskutiert 22.09.2016 – Erding

Archivbild

Archivbild

Knapp 20 Interessierte aus dem Landkreis trafen sich am 21.09. im AWO Café in Erding um sich politisch auszutauschen. Die Organisierenden, die Junge Union, die Jusos, die Grüne Ju-gend, der Jungbayernbund, die Jungen Freien Wähler und die Jungen Piraten, freuen sich über den großen Zulauf.

Das Thema des ersten Stammtisches war die Ausweitung der Fußgängerzone in der Lan-gen Zeile in der Erdinger Innenstadt. Es wurde sich angeregt unterhalten und die Vor- und Nachteile dabei erörtert. Die facettenreichen Diskussionen brachten die unterschiedlichen Standpunkte der Teilnehmenden ans Licht. Anschließend konnte noch in kleineren Gruppen diverse Themen, kommunal sowie bundespolitisch, debattiert werden. Insgesamt eine sehr gelungene Veranstaltung.

Zukünftig soll es einen vierteljährlichen Stammtisch für junge, politisch interessierte Leute aus der Erdinger Region zu aktuellen Themen geben. Die Parteijugenden freuen sich über einen spannenden Austausch und ein gutes Miteinander.


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Jungpolitischen Stammtisch

Politik auch für junge, interessierte Menschen anfassbar zu machen, das möchten wir mit anderen Parteien im Landkreis Erding mit einem vierteljährlichen Stammtisch erreichen. Dazu trafen sich zuletzt am 13.8.16 die Jugendlichen zwischen 16-35 Jahren, die schon politische Erfahrung in ihren eigenen Parteien sammeln konnten. Aber auch junge Menschen, die keiner Partei angehören, waren bei diesem Treffen. Gemeinsam mit dem Jungbayernbund, Jungen Union, Jungen Freie Wähler LK Erding, Jungen Grünen, Jusos und den Jungen Piraten haben wir einen Stammtisch für die politische Jugend umgesetzt. Es soll vierteljährlich über verschiedene Themen diskutiert werden, die in Erding und im Landkreis die Jugendlichen interessieren. Wir werden Euch hier frühzeitig die weiteren Informationen zu Uhrzeit und Treffpunkt mitteilen. Am 21.09. um 19:00 Uhr ist voraussichtlich der nächste Termin.

Wir freuen uns auf viele junge, politisch interessierte Menschen aus Erding und dem Landkreis.


 Erdinger Anzeiger vom 08.08.2016

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Süddeutsche Zeitung vom 02.08.2016

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